Depression

Was bedeutet es eigentlich, depressiv zu sein?

Der Begriff wird leider noch immer oft als Synonym für „ich bin grad schlecht drauf“ verwendet. Dadurch wird das Krankheitsbild „Depression“ verharmlost!

Eine Depression – bzw. in meinem Fall eine rezidivierende depressive Störung – ist eine Erkrankung und nicht „einfach nur eine Laune“. Symptome sind unter anderem

  • Antriebsmangel
  • das Gefühl „nichts zu fühlen“
  • geringe Konzentrationsfähigkeit
  • erhöhte Müdigkeit, bzw. Schlafstörungen
  • Hoffnungslosigkeit
  • Interessenverlust
  • Suizidalität
  • geringer Selbstwert

… um nur einige zu nennen.

Wenn die Symptome über einen Zeitraum von zwei Wochen oder länger andauern spricht man von einer Depression.

Die Ursachen sind sehr vielschichtig und komplex.

Als eine der Ursachen wird angenommen, dass im Gehirnstoffwechsel ein Ungleichgewicht herrscht: Depressive haben eine verminderte Ausschüttung des Botenstoffs Serotonin, welches auch als „Glückshormon“ bezeichnet wird. In diesen Stoffwechselhaushalt kann medikamentös eingegriffen werden.

Mittlerweile gibt es aber auch Thesen, die diese Annahme des „Ungleichgewichts“ in Frage stellen!

Die beste Form der Behandlung ist nach wie vor die Gesprächstherapie. Dies ist zwar langwierig, dafür aber umso nachhaltiger.

Ausführliche Informationen gibt es natürlich unter anderem auf Wikipedia.

Von Selbstdiagnosen rate ich dringend ab! Wer glaubt, an einer Depression zu leiden, sollte unbedingt einen Arzt konsultieren. Erste Anlaufstelle ist hierbei der Hausarzt. Natürlich kann man sich aber auch direkt an Psychotherapeuten wenden. Eine Therapeutenliste bekommt man z.B. von jeder Krankenkasse.

Depressionen – auch leichte – sind in jedem Fall ernstzunehmen, da sie potenziell lebensbedrohlich sind!


In den kommenden Wochen werde ich diese Seite noch ein wenig ergänzen mit hilfreichen Links und Anlaufstellen. Es lohnt sich also, gelegentlich mal wieder reinzuschauen. 😉